Landkreis Leer, 07. Oktober 2017.- „Die beiden Krankenhäuser in Leer, das Krankenhaus in Weener und das kleine Krankenhaus auf Borkum sind unverzichtbar für die medizinische Versorgung der Menschen im Landkreis Leer.“ Das betonte der CDU-Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, Ulf Thiele, nach einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des Klinikums Leer, Holger Glienke. Die „zweite Säule“, nämlich die ambulante Versorgung, dürfe dabei nicht vernachlässigt, sondern müsse deutlich gestärkt werden, so der Politiker aus Remels. Hier müsse mehr geschehen, um eine wohnortnahe Versorgung im ambulanten Bereich zu verbessern.

Regelmäßig ist Ulf Thiele zu Gast in den Krankenhäusern der Region. Nicht als Patient, sondern, um sich über die aktuellen Entwicklungen und die Probleme zu informieren. Davon gibt es indes vergleichsweise wenige, sagte der Landtagsabgeordnete mit Blick auf die Situation anderer Krankenhäuser in der Region Ostfriesland. „Die Krankenhäuser im Landkreis Leer sind insgesamt gut aufgestellt“, resümierte der Remelser nach seinem Gespräch mit Glienke.

Gleichwohl müsse man „ständig auf der Hut sein“, denn immer mal wieder würde der Bestand der Krankenhäuser beispielsweise in Weener und auf Borkum in Frage gestellt. „Sie sind für manche Großstädter schlicht zu klein und scheinbar zu teuer.“ Das sei sogar in Teilen richtig, wenn man daran denke, dass das Krankenhaus auf Borkum über lediglich acht Betten verfügt. „Das dürfte wohl eines der kleinsten Krankenhäuser in Deutschland überhaupt sein und trotzdem ist es unverzichtbar“, so Ulf Thiele.

Initiative Pro Schlaganfall-Station

Im Landkreis Leer gibt es bis jetzt keine Stroke Unit. Schlaganfallpatienten aus der Region müssen bislang nach Emden oder Westerstede, teilweise mit Transportzeiten von über 30 Minuten.
Die CDU-Kreistagsfraktion Leer möchte ein starkes Signal aus der Bevölkerung setzen mit der Forderung, eine Neurologie mit Schlaganfall-Station am Klinikum Leer endlich zu realisieren. Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Weg zu einer besseren neurologischen Versorgung im Kreis Leer. Die gesammelten Unterschriften werden im Anschluss an das Niedersächsische Sozialministerium in Hannover übergeben.
Die Teilnahme ist online möglich unter www.pro-neuro-leer.de oder durch Blanko-Listen, die auf der Seite heruntergeladen werden können, um zum Beispiel im Betrieb oder Familienkreis Unterschriften zu sammeln. Diese können dann als Bild oder Scan per Mail geschickt werden an pro-neuro-leer@cdu-leer.de.

Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall! Jede Minute zählt!