Uplengen, 03. Februar 2017.-Er wollte „allen, die sich in Uplengen in und für unsere Gesellschaft engagieren, herzlich Danke sagen.“ Mit der Resonanz des ‚Abend des Ehrenamtes‘, zu dem Ulf Thiele, Landtagsabgeordneter und CDU-Generalsekretär, Vertreter der Vereine und Organisationen aus der Gemeinde Uplengen ins ‚Bauernhofcafé Ostendorf‘ eingeladen hatte, ist er überaus zufrieden. Annähernd 100 Ehrenamtliche nahmen seine Einladung zum Gesprächsabend an. „Wir hatten einen sehr guten Meinungsaustausch. Und die Teilnehmer haben die Chance genutzt, auch Hilfestellung in ihrer Arbeit einzufordern“, zieht der Abgeordnete ein positives Resümee der Veranstaltung. Weitere Einladungen in den Gemeinden seines Wahlkreises werden folgen, kündigte Ulf Thiele an.

Ohne die Arbeit der vielen hundert Menschen beispielsweise in der Gemeinde Uplengen wäre das Leben gerade in der ländlichen Region „deutlich eintöniger und sozial kälter“. Die Vereine, Verbände und Organisationen nähmen wichtige Aufgaben wahr, „mit denen der Staat vollständig überfordert wäre.“ Ehrenamtlichkeit zeichne sich durch ein „besonderes persönliches Engagement und durch Liebe für die Sache und zu den Menschen“ aus. Das gelte für alle Bereiche, von den Landfrauen und den Bürgervereinen über die Boßel- und andere Sportvereine bis hin zu den Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz oder dem Sozialverband. „Für viele hier Tätige ist das Ehrenamt aber auch ein Ausgleich zu ihrer beruflichen Arbeit“, so Ulf Thiele.

Der Staat und damit die Politik könne und müsse die Rahmenbedingungen für die Ehrenamtlichkeit verbessern. „Das Engagement darf nicht in einem Wust vor Vorschriften und Formularen erstickt werden“, forderte Ulf Thiele. Für ihn sei der Abend wichtig, um zu erfahren, wo den Ehrenamtlichen selbst gelegentlich „der Schuh drückt“ und wo er in der Politik helfend tätig werden kann. Ulf Thiele nutzte ebenso wie Bürgermeister Enno Ennen, der ebenfalls ein Grußwort sprach, intensiv die Möglichkeit zum Gespräch mit den vielen Vereinsvertretern.

Initiative Pro Schlaganfall-Station

Im Landkreis Leer gibt es bis jetzt keine Stroke Unit. Schlaganfallpatienten aus der Region müssen bislang nach Emden oder Westerstede, teilweise mit Transportzeiten von über 30 Minuten.
Die CDU-Kreistagsfraktion Leer möchte ein starkes Signal aus der Bevölkerung setzen mit der Forderung, eine Neurologie mit Schlaganfall-Station am Klinikum Leer endlich zu realisieren. Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Weg zu einer besseren neurologischen Versorgung im Kreis Leer. Die gesammelten Unterschriften werden im Anschluss an das Niedersächsische Sozialministerium in Hannover übergeben.
Die Teilnahme ist online möglich unter www.pro-neuro-leer.de oder durch Blanko-Listen, die auf der Seite heruntergeladen werden können, um zum Beispiel im Betrieb oder Familienkreis Unterschriften zu sammeln. Diese können dann als Bild oder Scan per Mail geschickt werden an pro-neuro-leer@cdu-leer.de.

Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall! Jede Minute zählt!