Thilo Graventein (Bildmitte) ist Anfang des Jahres in das Familienunternehmen eingetreten. Foto: Simone Schonvogel

Leer, 16. August 2018.-‚Baby Oelrichs‘ ist für viele Menschen aus der Stadt und dem Landkreis Leer sowie darüber hinaus ein Inbegriff für alle Dinge rund um Geburt und Erstausstattung von Baby und Kinderzimmer: Seit fast neun Jahrzehnten ist das Unternehmen in Familienhand. Anfang des Jahres ist mit Thilo Graventein die nächste Generation in das Unternehmen eingetreten. In den kommenden Jahren wollen Udo und Dagmar das Geschäft schrittweise in seine Hände überführen und die Verantwortung immer weiter abgeben. „Generationswechsel gerade in Familienunternehmen sind sehr spannend und bringen zugleich besondere Herausforderungen für alle Beteiligten mit, denen man sich stellen muss“, weiß der CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Ulf Thiele, aus zahlreichen Gesprächen mit Unternehmern. Den Generationenwechsel bei ‚Baby Oelrichs‘ in Leer will der Politiker in den nächsten Jahren „hautnah miterleben“, wird das Unternehmen des Öfteren besuchen.

„Für mich ist das nicht nur spannend, sondern auch für die politische Arbeit sehr wichtig“, so Ulf Thiele während eines Firmenbesuches, bei dem ihn unter anderen auch Katja Diefenbach vom CDU-Stadtverband Leer begleitete. Die Übergabe der Verantwortung an die jeweils nächste Generation sei oft mit Schwierigkeiten verbunden. Ein gutes Miteinander innerhalb der Unternehmerfamilie sei unabdingbar. „Aber manche Dinge müssen und können politisch angegangen werden“, ist Ulf Thiele überzeugt. Als Beispiel nannte er die Steuergesetzgebung.

‚Baby Oelrichs‘ am Bahnhofsring in Leer wurde im Jahr 1930 von Margarethe Oelrichs gegründet. Das Firmenmotto lautet: ‚Für die Kleinsten das Größte‘. Die Kunden stehen seit der Gründung an absolut oberster Stelle. Angeboten werden hochwertige Babyausstattungen, Kinderwagen und Kindersitze, Kindermöbel und Babymoden und auch Geschenke für die Kleinsten. Die hohe Qualität und der hervorragende Kundendienst sind das Potential, mit dem das Familienunternehmen auch in Zukunft bestehen will und das in den vergangenen fast neun Jahrzehnten den Erfolg der Firma begründete.

Früher gab es in vielen Orten Fachgeschäfte für Babybekleidung und -ausstattung. Zahlreiche Geschäfte mussten im Laufe der Zeit schließen. „Baby Oelrichs ist ein Beispiel dafür, dass ein Familienbetrieb auch in diesem Marktsegment nicht nur überleben, sondern sich auch weiterentwickeln kann“, so Ulf Thiele. Dazu bedürfe es auch Neuerungen: So plant ‚Baby Oelrichs‘ den Bau einer Kinderwagenteststrecke, bei der das schieben Kinderwägen auf verschiedenen Untergründen getestet werden kann.