Thiele: Millionenförderung aus Hannover für Borkum, Leer und das Rheiderland
Landkreis Leer/Hannover. „Das ist ein guter Tag für die betroffenen Kommunen im Landkreis Leer, denn heute wurde das von Land und Bund gemeinsam geförderte Städtebauförderungsprogramm 2026 bekanntgegeben. Borkum, Leer und das Rheiderland wurden mit über 7,6 Millionen Euro berücksichtigt“, freut sich der Landtagsabgeordnete Ulf Thiele (CDU). Das Land Niedersachsen fördert gemeinsam mit dem Bund jeweils zur Hälfte die nachhaltige Entwicklung und Erneuerung von Städten und Gemeinden mit insgesamt rund 185 Millionen Euro.
Im Rahmen des Programms „Sozialer Zusammenhalt“ werden demnach in der Weststadt von Leer 1.215.000 Euro und über das Programm „Lebendige Zentren“ für die Alstadt von Leer 498.000 Euro bewilligt. Wie der Landtagsabgeordnete Ulf Thiele weiter mitteilte, profitiert in diesem Jahr erneut auch die ostfriesische Insel Borkum für die Umgestaltung des Kurviertels in Höhe von 540.000 Euro. Für die städtebauliche Aufwertung des ehemaligen Marinehafens Borkum Reede sind 1,35 Millionen Euro eingeplant. Im Rheiderland werden für die Schaffung eines Wohnquartiers bei der ehemaligen Ziegelei in Jemgum 270.000 Euro gewährt. Für den Erhalt und die Entwicklung der Altstadt von Weener sind zwei Millionen Euro vorgesehen und das Netzwerk Weener-Bunde-Jemgum profitiert mit 1,235 Millionen Euro. Ziel ist es auch dort, die Wohn- und Aufenthaltsqualität zu steigern. In der Ortsmitte von Ihrhove können 500.000 Euro als Zuschuss aus der Städtebauförderung erwartet werden. „Es ist begrüßenswert, dass die erfolgreichen Programme der vergangenen Periode im Landkreis Leer so fortgesetzt werden können. Ohne die Fördermittel könnten die Kommunen diese städtebaulichen Projekte nicht realisieren, umso erfreulicher ist es, dass wir Gehör fanden“, so Thiele zu der Förderung.
Dazu die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann: „Gemeinsam sind wir stärker. Viele Kommunen haben einen massiven Sanierungsstau. Bund und Land unterstützen sie Hand in Hand. Mit der Förderung können Städte und Gemeinden in ihre Innenstädte und Ortskerne investieren. Das bedeutet mehr Lebensqualität. So können städtebauliche Sorgenkinder fit für die Zukunft gemacht werden. Gleichzeitig kurbeln wir die Konjunktur an. Denn das örtliche Baugewerbe und Handwerk profitieren von den Investitionen. Es gibt also nur Gewinner.“
Die Kommunen werden durch die Ämter für regionale Landesentwicklung über die Förderungen unterrichtet, und die Mittel werden anschließend von der NBank bewilligt.
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