EU fördert WLAN-Hotspots in Rhauderfehn – Gemeinde erhält 15.000 Euro / „Gute Ergänzung zu Landesförderung“

15. Januar 2019

Hannover/Rhauderfehn, 11. Januar 2019.-35 niedersächsische Städte und Gemeinden erhalten einen Zuschuss der Europäischen Union in Höhe von jeweils 15.000 Euro für den Auf- und Ausbau von öffentlichen und kostenfreien WLAN-Hotspots – eine davon ist die Gemeinde Rhauderfehn. Insgesamt hatten sich europaweit über 13.000 Kommunen um einen Gutschein für die Errichtung von öffentlichen WLAN-Hotspots beworben. „Dass die Gemeinde Rhauderfehn ausgewählt wurde, freut mich sehr“, so der CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Ulf Thiele.

Die EU stellt zwischen 2018 und 2020 für das „WiFi4EU“-Programm rund 120 Millionen Euro zur Verfügung. In den kommenden Wochen wird die Kommission die europäischen Kommunen dazu aufrufen, sich für die nächste „WiFi4EU“-Ausschreibung zu bewerben. „Ich hoffe, dass dann auch wieder Kommunen aus dem Landkreis Leer dabei sind“, so Ulf Thiele.

Die EU-Mittel aus dem „WiFi4EU“-Programm seien eine gute Ergänzung zu der geplanten niedersächsischen Förderung von öffentlichen und kostenfreien WLAN-Hotspots, für die aktuell an einer Förderrichtlinie gearbeitet werde. Niedersachsen werde für die WLAN-Förderung in den kommenden  drei Jahren insgesamt elf Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Mit dem „WiFi4EU“-Gutschein, den die 35 niedersächsischen Kommunen nun erhalten, kann WLAN-Equipment angeschafft und die Installation der Hotspots finanziert werden. Die Kommunen müssen im Gegenzug die laufenden Kosten, wie beispielsweise die Internetgebühren und die Instandhaltung des Materials für mindestens drei Jahre tragen.


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