CDU fordert Radweg bei Neubau der Brücke in St. Georgiwold
Weener/St. Georgiwold. Die notwendige Erneuerung der Brücke an der K 35 in St. Georgiwold muss genutzt werden, um auch die Voraussetzungen für den seit vielen Jahren geforderten Radweg entlang der Kreisstraße zu schaffen. Das forderten Vertreter der CDU Weener gemeinsam mit dem CDU-Landtags- und Kreistagsabgeordneten Ulf Thiele bei einem Ortstermin an der sanierungsbedürftigen Brücke.
Hintergrund ist die anstehende vollständige Erneuerung der Brücke an der K 35. Gleichzeitig fehlt in diesem Bereich weiterhin eine Radwegeverbindung, die vor Ort bereits seit vielen Jahren gefordert wird. Für die CDU steht deshalb fest: Wenn die Brücke ohnehin neu gebaut werden muss, darf die Radwegeführung bei der Planung nicht ausgeklammert werden. An dem Termin nahmen neben Thiele, Reinhard Schüür, Broer Wübbena-Mecima, Andreas Groen, die Vorsitzende der CDU Weener und Kreistagsabgeordnete Hildegard Hinderks sowie Gerd-Luiko Robbe teil.
„Der Neubau der Brücke ist unumgänglich. Da ist es doch folgerichtig, die Arbeiten des dringend benötigten Radweges mit in den Fokus zu nehmen. Deshalb muss beim Neubau der Brücke von Anfang an eine sichere Überquerungsmöglichkeit für den künftigen Radweg vorgesehen und baulich berücksichtigt werden“, fordert Hildegard Hinderks, Vorsitzende der CDU Weener, Kreistagsabgeordnete und Fraktionsgeschäftsführerin der CDU im Kreistag Leer.
Dabei geht es der CDU nicht allein um die Brücke. Der noch fehlende Abschnitt entlang der K 35 steht aus ihrer Sicht beispielhaft für mehrere Radwegeverbindungen im Landkreis Leer, die teilweise bereits seit langer Zeit gefordert werden, Leider mangelte es bisher an der Umsetzung.
Thiele fordert deshalb für die kommende Wahlperiode einen systematischeren Ansatz: „Wir brauchen im Landkreis Leer ein echtes Radwegebauprogramm. Wir müssen die vielen Lücken im Radwegenetz des Landkreises Schritt für Schritt schließen, insbesondere um die Verkehrssicherheit der Radfahrer zu erhöhen, und dafür bereits in der nächsten Wahlperiode verbindlich Planungs- und Finanzmittel bereitstellen.“
Gerade im ländlichen Raum seien sichere Radwege keine Komfortfrage, betont Thiele. Sie seien für Schülerinnen und Schüler, Berufspendler, ältere Menschen und den Alltagsverkehr ebenso wichtig wie für den Fahrradtourismus. Voraussetzung für Fortschritte sei allerdings, dass Projekte nicht erst dann planerisch angegangen würden, wenn kurzfristig Fördermittel zur Verfügung stünden.
„Wir müssen planungsreife Projekte in der Schublade haben, wenn sich Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen. Deshalb gehören Planung und Finanzierung des Radwegebaus dauerhaft in die Investitionsplanung des Landkreises“, so Thiele.
Für St. Georgiwold sei der nächste Schritt besonders naheliegend: Die jetzt notwendige Brückenerneuerung müsse so geplant werden, dass sie einem späteren durchgängigen Radweg nicht im Wege stehe, sondern ihn ermögliche, appellieren die Christdemokraten an den Landkreis Leer. Die CDU Weener will sich deshalb dafür einsetzen, dass die Radwegequerung bereits in die Planung des Ersatzneubaus aufgenommen wird.

Wahlkreisbüro
Melden Sie sich für meinen Newsletter an...