Kreisparteitag in Holtland mit klaren Zielen – Mehr Gestaltungsmöglichkeiten in den Kommunen, mehr Bildung, mehr Profil und Regierungsverantwortung
Holtland. Mit einem klaren Signal hat der CDU-Kreisverband Leer die Vorbereitungen für die niedersächsischen Landtagswahlen für den 26. September 2027 eingeläutet. Bei der Aufstellungsversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Holtland nominierten die Delegierten Silke Kuhlemann als Direktkandidatin für Leer-Borkum und Ulf Thiele als Direktkandidaten für den Wahlkreis Leer mit einem deutlichen Votum. Beide forderten einen politischen Wechsel und die Ablösung von Rot-Grün.
Silke Kuhlemann erhielt mit 21 Ja-Stimmen alle der abgegebenen gültigen Stimmen, also 100 Prozent. Auch Ulf Thiele erhielt eine sehr breite Zustimmung bei der geheimen Wahl. Er konnte 87,9 Prozent der 34 Stimmberechtigten hinter sich vereinen. Konkret stimmten 29 mit Ja, drei votierten dagegen bei einer Enthaltung. Mit einem klaren Signal für Städte und Gemeinden. Denn Kuhlemann und Thiele sind stark in den Kommunalparlamenten und ihren Gremien Ostfrieslands verankert. In ihren Beiträgen forderten sie mehr Handlungsspielräume für die Kommunen.
Zwei Nominierungen, ein klares Signal für Ostfriesland
Silke Kuhlemann tritt für den Wahlkreis Leer-Borkum an. Dazu gehören die Gemeinden Westoverledingen, Moormerland, Großefehn, Jemgum und Bunde sowie die Städte Weener und Borkum. Kuhlemann ist in Westoverledingen kommunalpolitisch verwurzelt und engagiert sich im Ortsrat Ihrhove, im Gemeinderat Westoverledingen und im Kreistag Leer. Beruflich bringt sie Erfahrungen als Kinderkrankenschwester, Gesundheitsmanagerin und Projektmanagerin mit. In ihrer politischen Arbeit setzt sie Schwerpunkte bei Jugend, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlicher Entwicklung. Sie tritt zum zweiten Mal zur Landtagswahl an.
Ulf Thiele wurde von der CDU erneut für den Wahlkreis Leer nominiert. Dieser umfasst die Stadt Leer, die Gemeinden Uplengen, Rhauderfehn und Ostrhauderfehn sowie die Samtgemeinden Hesel und Jümme. Thiele verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Landespolitik. Entsprechend gut kennt er die Strukturen und Entscheidungsprozesse. Bereits seit 2003 setzt er sich für die ostfriesischen Interessen im Niedersächsischen Landtag ein. Außerdem ist er stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion sowie Bezirksvorsitzender der CDU-Ostfriesland. „Die bevorstehenden Wahlen sind enorm wichtig. Denn es geht um unsere Freiheit und unseren Wohlstand, indem wir in einem rohstoffarmen Land wieder stärker die Bildung in den Blick nehmen. Das gelingt nur mit einem politischen Wechsel und einer starken CDU“, so Thiele während seiner Bewerbungsrede. Er forderte aber auch eine spürbare Entlastung der Kommunen mit einer funktionierenden Verwaltung, wirtschaftliche Stärke und Innere Sicherheit. Eines seiner weiteren Ziele ist es, den Staat wieder einfacher, verlässlicher und handlungsfähiger zu gestalten. Das beinhalte auch eine stärkere finanzielle und administrative Entlastung der Kommunen, einen starken kommunalen Finanzausgleich sowie mehr Direktzuweisungen statt immer neuer Förderkulissen aus. Wirtschaftspolitisch hob Thiele besonders den Ostfrieslandplan 2.0 hervor. „So können wir Arbeit, Wertschöpfung und Zukunftsperspektiven in der Region festigen und ausbauen“, so Thiele. Außerdem warb er für ein deutlicheres Profil der CDU.
„Mit Silke Kuhlemann und Ulf Thiele hat die CDU im Landkreis Leer zwei starke, vor Ort verankerte und inhaltlich profilierte Kandidaten nominiert. Beide stehen für Nähe zu den Menschen, kommunale Erfahrung und den festen Willen, unsere Heimat mit starker Stimme in Hannover zu vertreten“, betonte Melanie Nonte, Kreisvorsitzende des CDU-Kreisverbandes Leer. Silke Kuhlemann erklärte: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Delegierten. Ich will den Wahlkreis Leer-Borkum mit ganzer Kraft vertreten – nah bei den Menschen, klar in der Sache und mit einem starken Blick auf Gesundheitsversorgung, Jugend, wirtschaftliche Entwicklung und gute Lebensbedingungen in unserer Region.“ Ulf Thiele unterstrich ein klares Ziel: „Niedersachsen braucht den politischen Wechsel. Die Menschen haben einen Anspruch auf Verlässlichkeit, nachvollziehbare Entscheidungen und klare Verantwortungen. Und unsere Kommunen brauchen mehr Luft zum Atmen – mit weniger Bürokratie, mehr Vertrauen und einer besseren finanziellen Ausstattung“, so Thiele.
Einen breiten Raum nahm das Thema Innere Sicherheit an diesem Abend ein. Dazu setzte Manuel Ostermann, Bundesvorsitzender der DPolG-Bundespolizeigewerkschaft Akzente. Ostermann war auf Einladung der CDU-Bundestagsabgeordneten Gitta Connemann gekommen und warb für einen handlungsfähigen Rechtsstaat, klare politische Rückendeckung für Polizei und Einsatzkräfte sowie für eine konsequente Durchsetzung des Rechts. Es gab viele Fragen aus der Versammlung. Ein Zuhörer thematisierte die Angriffe auf Sicherheits- und Rettungskräfte. Dazu Ostermann: „Unsere Sicherheits- und Rettungskräfte im Haupt- und Ehrenamt haben Respekt, Wertschätzung und Anerkennung verdient. Wer sie angeht, greift unseren Staat und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung an“.












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