Thiele: Rot-Grün bunkert über eine Milliarde, statt Haushalte und Unternehmen zu entlasten

Hannover. „Vor und in den Beratungen zum Nachtragshaushalt hat die Landesregierung erklärt, dass das Land Niedersachsen nicht Profiteur der Inflation sein darf. Aber genau das passiert mit dem heute eingebrachten Nachtragshaushalt“, so der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Ulf Thiele.

Die Landesregierung setze die Steuermehreinnahmen aus der Inflation, die den Steuerzahlern in dieser Zeit richtig weh tun, nur zum geringeren Teil ein, um Haushalte und Unternehmen wieder zu entlasten. Das meiste Geld nutze Rot-Grün, um den Landeshaushalt zu entlasten und vor allem Geld für eigene Politik zu bunkern.

„Das ist nicht, was der Ministerpräsident versprochen hat. Das ist nicht ehrlich. Das ist die falsche Politik und sie vergessen dabei einen großen Teil der Menschen in unserem Bundesland“, so der CDU-Finanzexperte. 

„Wir haben in unserem Änderungsantrag vorgeschlagen, private Haushalte mit einer Öl- oder Pellet-Heizung in Niedersachsen zu entlasten. Das sind oftmals ältere Menschen und Familien mit kleinen Einkommen. Die können ihre Öl-Heizung nicht mal eben so austauschen. Und die dürfen nicht im Stich gelassen werden“, so Thiele.  Von der Ampel im Bund und auch von Rot-Grün in Niedersachsen würden genau diese Menschen jetzt aber allein gelassen. Die Unternehmen, die so heizen, sollten vom Land richtigerweise entlastet werden, die Privathaushalte nicht. Das sei nicht in Ordnung.

„Wir bedauern sehr, dass die Regierung unter Ministerpräsident Weil bei zentralen Fragen der Krisenpolitik nicht versucht hat, eine breite Landtagsmehrheit zu erreichen und den Haushalt mit der Brechstange durch das Parlament gebracht hat“, so der CDU-Politiker.

„Wir haben heute bei der Abstimmung über das Hilfsprogramm zugestimmt und uns bei den übrigen Teilen des Nachtragshaushaltes enthalten, da wir die noch zwischen CDU und SPD verabredeten Maßnahmen und die grundsätzliche Konzeption der Hilfen, die wir ja unterstützen würden, nicht ablehnen wollen. Aber dem Bunkern von mehr als einer Milliarde Euro rot-grünes Spielgeld in diesem Haushalt konnten und wollten wir nicht zustimmen“, so Thiele.

Entwurf eines Haushaltsbegleitgesetzes zum Nachtragshaushalt der Haushaltsjahre 2022 und 2023

Die Inflation ist auf Rekordniveau, so hoch wie seit 50 Jahren nicht mehr – und es ist kein Ende in Sicht. Die Menschen haben zunehmend große Sorgen. Die deutsche Wirtschaft geht einer Rezession entgegen, die Wettbewerbsfähigkeit ist bei diesen hohen Energiekosten nachhaltig gefährdet, eine schleichende Deindustrialisierung mit massiven Wohlstandsverlusten droht. Das ganze Land ächzt unter den hohen Energiepreisen. Gleichzeitig wird der Staat zum Inflationsgewinner. Die Steuerkassen sind prall gefüllt! In dieser Lage braucht es eine pragmatische Politik, die das Wohl des Landes über wahl- und parteitaktische Fragen stellt.

Hier mein Redebeitrag im Plenum des Niedersächsischen Landtages.

Statement zu den Ergebnissen der regionalisierten Steuerschätzung

Die heute veröffentlichten Ergebnisse der regionalisierten Steuerschätzung kommentiert der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Ulf Thiele wie folgt:

„Niedersachsen erwartet für 2022 und die Folgejahre ca. 1,6 Mrd. jährliche Steuermehreinnahmen im Vergleich zum beschlossenen Haushalt und der mittelfristigen Finanzplanung. Ein wesentlicher Teil dieser Mehreinnahmen ist durch höhere Ausgaben des Landes und bereits geplante Projekte belegt.

Die aus der neuen Steuerschätzung resultierenden Wirkungen für den niedersächsischen Landeshaushalt sind zudem nicht das Ergebnis eines hohen Wirtschaftswachstums, sondern leider ausschließlich nur Ausfluss der hohen Inflation und extremer Preissteigerungen.

Diese Mehrbelastungen sind für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler schwer zu tragen.

Wir erwarten daher, dass die Mehreinnahmen ohne Umwege wieder zurück in die Taschen der Steuerzahler gelangen und nicht für rot-grüne Luftschlösser verwendet werden.“

Danke

Herzlichen Dank für das in mich gesetzte Vertrauen bei meiner Wiederwahl als Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag für den Wahlkreis 83 Leer.

Auch in den kommenden fünf Jahren werde ich mich mit voller Kraft für unsere Heimat stark machen.

Herzlichen Dank auch an die Kandidatinnen und Kandidaten aller demokratischer Parteien. Wir haben einen fairen und sachlichen Wahlkampf geführt und damit ein gutes Zeichen für unsere Demokratie gesetzt.

Thiele und Linnemann: Wirtschaft braucht dringenden Kurswechsel in Berlin

Die Energiekrise und der Fachkräftemangel bremsen das Wachstum und führen zu massiven Wohlstandsverlusten, wenn nicht gegengesteuert wird. Das machte Carsten Linnemann, stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU und Wirtschaftsfachmann bei einem Besuch in der Alten Schmiede in Hollen (Gemeinde Uplengen) deutlich. Der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele hatte Linnemann eingeladen.

„Diese Bundesregierung bestehend aus Sozialdemokraten, Grünen und Liberalen sorgt bei den Bürgerinnen und Bürgern seit Monaten für viel Unsicherheit“, sagt der Bundestagsabgeordneter und Volkswirt sowie früherer Vorsitzender der CDU-Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung MIT. Er machte deutlich, dass vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen das Wasser bereits bis zum Hals steht. Die aktuelle Energiepreiskrise werde zu Wohlstandsverlusten führen, wenn die ampelgeführte Bundesregierung die lange bestehenden Gesprächsangebote und Zusammenarbeit mit den Christdemokraten bei diesem zentralen Thema weiterhin ausschlage und nicht schnell zu gemeinsamen Lösungen komme. „Die in letzter Sekunde gekippte Gasumlage war falsch, und sie war mit sehr vielen handwerklichen Fehlern versehen. Wir haben sehr früh darauf hingewiesen und nun wurde sie endlich kassiert. Ebenso wenig nachvollziehbar ist jedoch, dass mit der Gießkanne eine Entlastungspauschale in Höhe von 300 Euro an alle gezahlt wird, und das auch an die höheren Einkommen“, so Linnemann. Sozialer wäre es gewesen, wenn die unteren Einkommensschichten stärker bedacht worden wären als die höheren. Aber er mahnte auch, dass man bei allen sozialen Wohltaten die vielen fleißigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht vergessen dürfe. „Arbeit muss sich weiterhin mehr lohnen, als zuhause zu bleiben. Alles andere wäre ungerecht und unsozial“, so Linnemann. Kein Verständnis brachten Thiele und Linnemann zudem dafür auf, dass das Atomkraftwerk Emsland in dieser Krise nicht wieder ans Netz genommen werde. „Wir haben eine Mangelsituation, in der jedes Kilowatt Strom wichtig ist. Lingen ist in der Lage, zehn Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen“, so Linnemann weiter. Stattdessen fahre man das benachbarte Gaskraftwerk im Emsland hoch, obwohl jeder weiß, dass wir einen Gasmangel haben und die Situation vermutlich im Winter 2024 viel dramatischer werden könne.

Die Diskussionsteilnehmer lenkten das Gespräch auch auf den Fachkräftemangel, der viele kleine und mittelständische Unternehmen im Handwerk und Handel, aber auch Einrichtungen im Gesundheitswesen bewegt. Linnemann und Thiele waren sich einig, dass man zur Gewinnung von Fachkräften auch die Potentiale derer besser nutzen müsse, die mit niedriger Schulqualifikation in den Arbeitsmarkt gingen oder die als Migranten hier leben. Auch die Zuwanderungsverfahren für ausländische Fachkräfte müssten entbürokratisiert werden. Vor allem die Berufsorientierung an den Gymnasien müsse verbessert werden. Bei Gymnasialschülern oder auch bei Langzeitstudierenden müssten auch die Vorteile der dualen Ausbildung und dualer Studiengänge verdeutlicht werden. Ein großer Fehler der Ampel-Koalition im Bund sei es gewesen, alle Sanktionsmöglichkeiten bei der Verweigerung zumutbarer Arbeit zu streichen. „Das öffnet dem Missbrauch unseres Sozialsystems Tür und Tor“, findet Thiele.

Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl in Niedersachsen sagte Linnemann ganz deutlich: „Die Ampel in Berlin braucht nun dringend einen Denkzettel. Mit der Stimme für die CDU können Wählerinnen und Wähler in Niedersachsen und im Bund einen Richtungswechsel herbeiführen“.

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