Thiele: Rot-Grün muss Lage an Schulen endlich entschärfen – Wir haben Vorschläge gemacht

„Bildung ist in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland das höchste gut. Umso besorgniserregender finde ich es, dass vom grün geführten Kultusministerium in Hannover angesichts des anhaltenden Lehrermangels seit Amtsübernahme keine Maßnahmen ergriffen wurden, um die Situation zu entschärfen“, um dieser schwerwiegenden Herausforderung zu begegnen“, sagte der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzend der CDU Ulf Thiele aus Stallbrüggerfeld kurz vor dem Beginn des neuen Schuljahres. Dabei habe seine Landtagsfraktion bereits vor einigen Monaten eine umfassende Liste mit Vorschlägen präsentiert, die helfen könnten, den Lehrermangel in Niedersachsen anzugehen und die Qualität der Bildung zu gewährleisten. Dieses schließe nach seinen Worten unter anderem die Aufstockung des Schulbudgets pro hinzugewonnener Arbeitsstunde ein, um Teilzeitkräfte zur Stunden-Erhöhung zu motivieren und Schulen mehr Freiräume zu ermöglichen, sowie eine Erhöhung der Mehrarbeitsvergütung um 15 Prozent, um Lehrkräfte zur zusätzlichen Unterrichtsübernahme anzuregen. 

Weitere Lösungsansätze der Christdemokraten umfassen eine Flexibilisierung und Steigerung der Attraktivität der Rahmenbedingungen der Arbeitszeitkonten, den Einsatz von Lehrkräften aus Betreuungsangeboten des Ganztages im Kernunterricht und die vermehrte Einbindung von pädagogischen Mitarbeitern.

Um den Personalmangel kurzfristig zu verringern, bedürfe es nach Thieles Worten auch eines attraktiven berufsbegleitenden Quereinsteiger-Studiums und eine schnellere Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse.  Außerdem müsse den Schulen mehr Eigenverantwortung bei der Personalauswahl übertragen werden. Außerdem regte er an, die Möglichkeiten für ein duales Studium zu prüfen.

Abschließend appelliert Thiele an die Kultusministerin, die zur Verfügung stehenden Lehrerstunden effizienter und flexibler zuzuweisen und unterrichtsfremde Aufgaben verstärkt von nicht lehrendem Personal wahrnehmen zu lassen. Er fordert bessere Optionen für Lehrkräfte, die freiwillig länger arbeiten oder nach der Pensionierung zurückkehren möchten.

Angesichts der vielfältigen Vorschläge der CDU-Landtagsfraktion bleibe zu hoffen, dass Kultusministerin Hamburg endlich die Dringlichkeit des Lehrermangels erkenne und entsprechende Maßnahmen ergreife.


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