Ostfriesland/Hannover, 22. November 2018.-Von der sogenannten VW-Milliarde, einer Strafzahlung des VW-Konzern im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal, sollen unter anderem Sportanlagen in Niedersachsen gefördert werden. „Von dem Sportstättensanierungsprogramm, das die CDU-Fraktion zusammen mit dem Koalitionspartner SPD und der Landesregierung auf den Weg bringt, können auch die Kommunen in Ostfriesland profitieren“, ist der stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Ulf Thiele, zufrieden. Insgesamt sollen 100 Millionen Euro bereitgestellt werden.

Das Geld werde „einen Beitrag dazu leisten, die bestehende Sportinfrastruktur zu erhalten und den vorhandenen Sanierungsstau deutlich zu reduzieren.“ Das Programm werde eine Laufzeit von Anfang 2019 bis Ende 2022 haben.

„Es soll kein ,Windhund-Prinzip‘ geben“, so Ulf Thiele in einer Pressemitteilung. „Stattdessen sind vier Antragsstichtage während der Laufzeit des Programms geplant, damit jede Kommune die Chance hat, von dem Programm zu profitieren.“ Dieses Verfahren sei „sehr sinnvoll und gerecht“.

Gefördert werden sollen kommunale Sporthallen, Hallenschwimmbäder und Sportfreianlagen sowie darüber hinaus Sportleistungszentren und Vereinssportstätten. „Das Innenministerium erarbeitet zurzeit die entsprechenden Förderrichtlinien, die zum 1. Januar 2019 in Kraft treten sollen“, so Ulf Thiele. „Ich bin stolz darauf, dass die CDU-Fraktion maßgeblich an dem Programm mitgewirkt hat. Diese Arbeit wird sich auch auf Ostfriesland positiv auswirken. Ich freue mich darauf, dass wir mit diesen Mitteln Vereins- und kommunale Sportstätten bei uns vor Ort sanieren können.“