Uplengen, 13. Oktober 2017.- ‚Daumen hoch‘ hieß es am Freitag bei einer CDU-Versammlung im Gasthaus ‚Zum Grünen Jäger‘ in Uplengen. Zusammen mit Barbara Otte-Kinast, die im Kompetenzteam des CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann für den Bereich Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zuständig ist, läuteten Ulf Thiele (Wahlkreis 83 Leer), Tatjana Maier-Keil (Wahlkreis 84 Leer/Borkum), Björn Fischer (Wahlkreis 87 Wittmund/Inseln) und Folker Diermann (Wahlkreis 86 Aurich) die letzten Stunden des Landtagswahlkampfes ein. „Ich bin guter Dinge, dass die CDU im neuen Landtag die stärkste Fraktion stellen wird“, so Ulf Thiele. „Ausgezählt wird aber erst am Sonntagabend nach 18 Uhr. Bis zur Schließung der Wahllokale werden wir weiter für unsere Ziele und um jede Stimme werben“, pflichtet ihm Tatjana Maier-Keil bei.

Das Thema Landwirtschaft stand naturgemäß im Mittelpunkt des Treffens in der Uplengener Gaststätte, zu der zahlreiche Landwirte und Interessierte aus der Region gekommen waren. „Landwirte müssen sich auf die Politik verlassen können“, forderte Barbara Otte-Kinast, die Landesvorsitzende der Landfrauen Hannover ist, ihr Amt aber wegen ihrer Nominierung für das Ministeramt ruhen lässt. Sie kommt selbst aus einem landwirtschaftlichen Betrieb, kennt also die Probleme und Sorgen der Bauern aus eigenem Erleben. „Das Wetter können wir nicht ändern, mit schwankenden Preisen müssen wir leben“, sagte sie und fordere wiederholt eine „verlässliche Politik“. Diese müsse sich „an wissenschaftlichen Fakten orientieren“. Zusammen und nicht gegen die Landwirte müsse man „partnerschaftlich nach praxistauglichen Lösungen suchen“.

Für Ulf Thiele waren Vortrag und anschließende Diskussion ein guter Start in die letzten beiden Wahlkampftage. In vielen Orten im Landkreis Leer wird die CDU an diesem Samstag mit Informationsständen vertreten sein. Gesucht wird das persönliche Gespräch mit den Wählerinnen und Wählern. „Wir möchten überzeugen und sogar begeistern“, so Ulf Thiele. Die Wahl am Sonntag sei entscheidend, um ein rot-rot-grünes Bündnis in Niedersachsen zu verhindern. Eine solche Koalition „wäre eine Katastrophe für unser Land“, ist der Generalsekretär der CDU in Niedersachsen sicher. „Das muss in jedem Fall verhindert werden.“ Während sich die CDU klar und deutlich gegen jede Zusammenarbeit oder gar Koalition mit einer möglichen AfD-Fraktion ausgesprochen hat, „liebäugelt man in der SPD mit einem Bündnis mit den Linken, die in Teilen als verfassungsfeindlich gelten“. Doch „es geht dort ausschließlich um den Machterhalt, um nichts sonst.“