Ostfriesland/ Hannover. Der Niedersächsische Landtag wird noch in diesem Jahr Verbesserungen für den Öffentlichen Personennahverkehr im Land beschließen. Damit können auch in Ostfriesland – genauer im Gebiet des Verkehrsverbundes Ems-Jade (VEJ) – Angebote für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende auf den Weg gebracht werden. Die Schüler- und Azubitickets sollen ab Januar 2022 zu einem maximalen Einführungspreis von 30 Euro pro Monat im Jahresabo erhältlich sein.“, freut sich der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele (Stallbrüggerfeld).

„Die Fraktionen von CDU und SPD haben dafür notwendige Änderungen des Niedersächsischen Nahverkehrsgesetzes am Mittwoch dieser Woche als Artikelgesetz-Entwurf im Haushaltsbegleitgesetz in den Haushaltsausschuss des Landtages ein-gebracht“, erläutert Ulf Thiele, der auch haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist und den Gesetzentwurf im Ausschuss begründete. Er soll im Ergebnis zu einer Erhöhung der gesetzlichen Finanzhilfen für die kommunalen ÖPNV-Aufgabenträger von insgesamt bis zu 30 Millionen Euro je Jahr führen. „Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann hatte sich mit den kommunalen Spitzenverbänden darüber verständigt, dass im Rahmen der vereinbarten Gesetzesänderungen die Möglichkeiten dafür geschaffen werden, in Niedersachsen flächendeckend regionale Schüler- und Azubi-Tickets anzubieten“, so Ulf Thiele.

Die konkrete Planung und Umsetzung entsprechender vergünstigter regionaler Schüler- und Azubitickets, auch für Freiwilligendienstleistende, liegt in der Hand der jeweiligen kommunalen ÖPNV-Aufgabenträger vor Ort. Auf der ostfriesischen Halbinsel muss das Schüler- und Azubi-Ticket durch die kommunalen Träger des VEJ geregelt werden.

„Das ist ein großer Erfolg der Niedersächsischen Landesregierung und des Verkehrsministeriums, die dies in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzen-verbänden auf den Weg gebracht haben – zum Ticketpreis von maximal 30 Euro. Dies bedeutet eine erhebliche finanzielle Entlastung vor allem für Auszubildende und die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II“, so Ulf Thiele