In Ostfriesland werden in diesem Jahr 15 Projekte aus Mitteln der Städtebauförderung des Bundes und des Landes durch das Land Niedersachsen gefördert. Dafür stellen Bund und Land insgesamt fast zehn Millionen Euro zur Verfügung. Er freue sich sehr über die Zusage der Fördermittel durch das Bauministerium, so der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele. „Dadurch werden Investitionen in Höhe von über 15 Millionen Euro ermöglicht“, denn zu den Landesmitteln kommen weitere Gelder, die von den Kommunen selbst aufgebracht werden müssen. „Das sichert Arbeitsplätze in der heimischen Bauwirtschaft“, hob Ulf Thiele hervor.

Sieben Projekte mit einer Fördersumme von über drei Millionen Euro sind im Landkreis Aurich geplant. Größtes Einzelprojekt ist dabei der Ausbau der Historischen Altstadt in Aurich, die mit fast 1,1 Millionen Euro zu Buche schlägt. Im Landkreis Leer werden vier Projekte mit rund 4,4 Millionen Euro bezuschusst, darunter die Altstadt Leer mit 270.000 und Leer-Weststadt mit über 1,5 Millionen, die Altstadt Weener mit einer Million und die Borkum-Reede als größtes Einzelprojekt in Ostfriesland mit 1,62 Millionen Euro. In der Stadt Emden sind es drei Projekte mit zusammen fast zwei Millionen Euro Fördersumme und im Landkreis Wittmund Baumaßnahmen im Sielhafenort Carolinensiel, für den das Land 467.000 Euro in den Haushalt für das laufende Jahr eingeplant hat.

„Langsam nimmt die zu Beginn der Corona-Krise heruntergefahrene Wirtschaft wieder Fahrt auf“, stellt Ulf Thiele fest. Das Land sei sich dabei seiner Verantwortung bewusst und investiere nicht nur im Bereich der Städtebauförderung Millionenbeträge. „Das sind ganz wichtige Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Folgen von Corona abzumildern.“

Landesweit werden aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramm 2020 insgesamt 202 Fördermaßnahmen der Kommunen mit 121,652 Millionen Euro finanziert. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil und den sogenannten zweckgebundenen Einnahmen können damit Investitionen in Höhe von rund 178,5 Millionen Euro umgesetzt werden.

Initiative Pro Schlaganfall-Station

Im Landkreis Leer gibt es bis jetzt keine Stroke Unit. Schlaganfallpatienten aus der Region müssen bislang nach Emden oder Westerstede, teilweise mit Transportzeiten von über 30 Minuten.
Die CDU-Kreistagsfraktion Leer möchte ein starkes Signal aus der Bevölkerung setzen mit der Forderung, eine Neurologie mit Schlaganfall-Station am Klinikum Leer endlich zu realisieren. Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift den Weg zu einer besseren neurologischen Versorgung im Kreis Leer. Die gesammelten Unterschriften werden im Anschluss an das Niedersächsische Sozialministerium in Hannover übergeben.
Die Teilnahme ist online möglich unter www.pro-neuro-leer.de oder durch Blanko-Listen, die auf der Seite heruntergeladen werden können, um zum Beispiel im Betrieb oder Familienkreis Unterschriften zu sammeln. Diese können dann als Bild oder Scan per Mail geschickt werden an pro-neuro-leer@cdu-leer.de.

Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall! Jede Minute zählt!