Dieter Brünink (links), Geschäftsführer Borromäus-Hospital und Ulf Thiele (Bild vom 15.03.2020)

Das Krankenhaus Wittmund und das Borromäus-Hospital Leer erhalten vom Land Niedersachsen weitere Landesmittel in Höhe von rund 5,2 Millionen Euro. Das teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele mit.

Mit einer Fördersumme von 3,5 Millionen Euro schlägt in Wittmund die Neustrukturierung des Pflegebereiches zu Buche. Die Mittel stammen aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm für 2020.

Auch das Borromäus-Hospital Leer erhält aus diesem Programm weiteres Geld und zwar 1,7 Millionen Euro und zwar für den Neubau der Intensivstation. „Es handelt sich lediglich um einen Ausgleich von Baupreissteigerungen“, so Ulf Thiele. Das Projekt war ursprünglich mit 26 Millionen veranschlagt, von denen das Land 17,6 Millionen finanzieren sollte. Er freue sich, dass das Land den Neubau der Intensivstation mit erheblichen Mitteln fördere und auch bei den Baupreissteigerungen „dem Borro zur Seite steht“, also auch hierfür Mittel bereitstellt. Mit den Mitteln wird ein dreistöckiger Bau für 26 Millionen Euro auf einer Fläche von rund 1200 Quadratmetern entstehen. Im April 2019 startete die Baumaßnahme. Voraussichtlich Ende dieses Jahres wird der Rohbau fertiggestellt sein. Insgesamt liegen die Arbeiten im Zeitplan. Anfang 2022 soll die neue Intensivstation eröffnet werden.

„Das Land steht zu seiner Verantwortung, auch in ländlichen Regionen die Krankenhausversorgung auf einem hohen Standard zu gewährleisten“, betonte Ulf Thiele.